Gesundheit ist ein elementarer Faktor für individuelles Wohlbefinden, für Lebensqualität und persönliche Leistungsfähigkeit im Interesse eigenverantwortlicher Gestaltung von Leben und Zusammenleben. Ein positiver Gesundheitsstatus in der Familie mit einem hohen Grad an gesundheitlichem Wohlbefinden und geringen Belastungen durch gesundheitliche Defizite oder erfolgreichen Bewältigung solcher Defizite ist ein wesentlicher Faktor für die Gestaltung von Familie als Lebens-, Erziehungs- und Bildungsort.
Leitfrage für die Bearbeitung des Themas ist, wie können Familien in ihren jeweiligen lebenslaufspezifischen Anforderungen darin unterstützt werden, ihren kompetenten Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen auszubauen. Dem ganzheitlichen Blick auf Familien in ihrer von Vielgestaltigkeit von Lebenslagen und Lebensläufen geprägten Unterschiedlichkeit wird eine zentrale Rolle zugeordnet. Dabei soll es um Initiativen und Vorschläge gehen, die den gesundheitlichen Anliegen und Kompetenzen von Familien effektiver und breitenwirksamer Rechnung tragen.
Zur Bearbeitung des Themas werden drei Arbeitsgruppen eingerichtet:
Bildung
sozialer Nahraum
Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe steht allen Mitgliedern und Ständigen Gästen des Bundesforums Familie offen.
Für weitere Informationen bitte kontaktieren Sie die Geschäftsstelle: (030) 275 817 490 oder per E-Mail an
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Das Bundesforum Familie arbeitet auf Projektbasis jeweils zu einem inhaltlichen Schwerpunkt
mit einer Laufzeit von in der Regel zwei Jahren. Hier finden Sie die Ergebnisse der abgeschlossenen Projekte:
Kinder brauchen Werte - Bündnisinitiative: Verantwortung Erziehung
(2007-2009)
Werte geben Orientierung, Werte geben Halt. Sie sind wichtige Bestandteile der Erziehung. Verunsicherung in der Erziehung ist bei vielen Erwachsenen heute kennzeichnend: Gibt es noch allgemein gültige Werte in einer modernen, individualisierten und pluralen Gesellschaft oder ist sie inzwischen so fragmentiert, dass jeder seinen eigenen Wertekanon entwickelt? Haben sich im Laufe der Zeit die Werte verändert oder sind es eher die darauf basierenden Handlungsoptionen, die sich dem gesellschaftlichen Wandel angepasst haben? Beim Thema werteorientierte Erziehung stellen sich viele Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt.
Das Bundesforum Familie will mit seinem aktuellen Projekt „Kinder brauchen Werte“ als überkonfessionelle, pluralistische Plattform den Dialog über Werte und Werteerziehung stärken und auch durch Aktionen dauerhaft in der Gesellschaft verankern. Gerade in einer von religiöser und weltanschaulicher Pluralität gekennzeichneten Gesellschaft gilt es, in einem offenen Dialog zwischen gleichwertigen Partnern eine gemeinsame Wertebasis herauszuarbeiten und ihre Vermittlung gemeinsam zu fördern.
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